







Voller Stolz konnte unmittelbar nach Durchführung des Sponsorenlaufes am 2.7.05 der Moderator und Conférencier der Veranstaltung F. Glauninger, alias Frieder, mit seiner Co-Moderatorin Nadine das Ergebnis des Laufes bekannt geben: von den 305 gestarteten TeilnehmerInnen wurden über 1500km gelaufen, das entspricht etwa einer Strecke von Ulm bis Sizilien!
Gemeinsam mit SeniorInnen des Alt/Jung-Projektes KOJALA der Universität Ulm haben SchülerInnen der Klasse 7a der Realschule Wiblingen mit ihrem Lehrer H. Moser einen "Sponsorenlauf" organisiert, der im Rahmen eines Schulfestes am 2.7.05 stattgefunden hat. Seit Anfang des Jahres haben Mitglieder einer Seniorengruppe des Projektes KOJALA die 7. Klasse in verschiedenen Arbeitsgruppen bei Planung, Vorbereitung und Durchführung des Sponsorenlaufes unterstützt.
Als am Morgen des 2.7. Petrus eigentlich kein Freund unseres großen Festes schien und der leichte Regen nicht aufhören wollte, ließen sich die fleißgen kleinen und großen Helfer nicht entmutigen. Alle Vorbereitungen liefen wie am Schnürchen. Mit einem fetzigen warm-up ging es zielgerichtet zum Höhepunkt, dem Start zum Sponsorenlauf. Pünktlich um 10.30 Uhr schien alles planmäßig zu sein und der Rektor der Realschule, Herr Volz, konnte mit der Leiterin des ZAWIW, Carmen Stadelhofer, den Lauf starten.
Absperrposten mit roten Fähnchen standen an wichtigen Punkten, Abkürzungsmöglichkeiten waren abtrassiert. Mit buntem Zettelchen für jedes Team starteten die Läufer. Runde für Runde wurden Zettel gezählt und Zettel neu ausgegeben. Welche Mannschaft würde die meisten Runden laufen? Darauf kam es eigentlich gar nicht an, denn Sponsoren zeigten sich unterschiedlich spendabel, alle aber sehr großzügig. Egal, ob Schüler-, Lehrer-, SeniorInnen- oder Freundesteam, alle gaben ihr Bestes. Wenn auch etwa zur Hälfte der Zeit Petrus erneut die Schleusen öffnete, ließen sich davon die Teilnehmer nicht beeindrucken. Pünktlich um 12 Uhr gingen die letzten Läufer auf die Runde. Es war geschafft! Der Sponsorenlauf 2005 war erfolgreich beendet.
In der Zwischenzeit hatte das Organisationsteam den Entschluss gefasst, die Veranstaltung um das Rahmenprogramm des Nachmittags in die Schule zu verlegen. In aller Eile wurden einige Sachen ab- und drinnen wieder aufgebaut. Vor allen Dingen die Musik mit ihrer kompletten Anlage litt darunter. Aber, es hatte sich gelohnt. In gemütlicher Atmosphäre, etwas enger zusammengerückt, führten Nadine und Frieder souverän durchs Programm; die beiden sahen toll aus in ihren roten T-Shirts mit Namenszug und machten es auch prima.
Nun schien die Stunde der Arbeitsgruppe Bewirtung zu schlagen. Viele kleine und große Gäste liefen mit Pommes und Majo oder Ketchup, viele mit einer Roten im Semmel über den Schulhof. Es schien allen gut zu schmecken und Hildegard, eine unermmüdliche Seniorin aus Senden, war in ihrem Element.
Während die Tombola schon lange ausverkauft war, die Gewinner ihre Preise bereits abgeholt hatten, stellte das Lehrerensemble flotte Melodien unter dem Applaus der Zuhörer vor. Mit einer Tanzvorführung glänzte eine Mädchengruppe und die 6. Klasse wie auch der Schulchor trugen mit einer Einlage bei. Eltern und Lehrer und natürlich die Schüler und Schülerinnen waren mächtig stolz. Das konnten sie auch, denn ihre Darbietungen kamen prächtig an.
Einer der Höhepunkte des Nachmittags war ein step-dance-Auftritt. Zu passenden Rhythmen zeigten Schülerin und Schüler [?] einen begeisternden Vortrag, den das Publikum frenetisch beklatschte. Als Zugabe wiederholten sie einfach ihren Programmpunkt. Super, was die beiden mit ihrer Lehrerin da auf die Beine gestellt hatten.
Margit Stephan, Leiterin des KOJALA-Projektes, und Hans Moser, Klassenlehrer der 7a, die sich dieses Fest auf ihre Fahnen geschrieben hatten, zeigten in erinnerungswürdigen Weisen "à la Belafonte", dass sie Musik und Gesang in geeigneter Form in der Lage sind, zu präsentieren. Ihre Darbietungen wurden umjubelt. Als auf der Bühne gezaubert wurde, spendete das Publikum viel Beifall - da hatten sich die Schüler einiges einfallen lassen. Frau Schadenberger zeigte mit ihrer Gruppe "Rope Skipping", Bewegungen und Figuren in "nicht ruhenden Seilen", wobei der Eindruck entstand, dass die Schülerinnen mit viel Spass bei der Sache waren.
Als sich Frieder mit Nadine von ihrem Publikum verabschiedeten, brandete ehrlicher Beifall auf. Frieder souverän, Nadine mit zunehmender Sicherheit und einfach Klasse, führten uns heute gekonnt durchs Programm. Auch der Rektor zeigte sich sehr zufrieden, obwohl er sich über die Anwesenheit weiterer Eltern noch mehr gefreut hätte. Zum Schluss aber bleibt eine positive Bilanz, die Hoffnung auf das nächste Jahr macht. SchülerInnen und SeniorInnen haben gemeinsam ein tolles Fest auf die Beine gestellt und obendrein damit für einen guten Zweck viel Geld gesammelt. Herzlichen Glückwunsch!
ct 2. Juli 2005